Zimmertür und Zarge: Aufmaß entscheidet über alles
Vor der Bestellung wird gemessen: lichte Maueröffnung in Breite und Höhe, Wandstärke an mehreren Stellen, Bodenaufbau und Anschlagrichtung. Die Wandstärke schwankt in Altbauten oft um mehrere Millimeter, deshalb wird nicht ein Wert genommen, sondern der größte. Passt die Zargenbreite nicht zur Wand, steht die Bekleidung später ab — und das lässt sich nachträglich kaum noch schön korrigieren.
Auch die Anschlagrichtung nach DIN wird vorher festgelegt: Steht man vor der Tür und die Bänder sitzen rechts, ist es eine DIN-rechts-Tür. Eine falsch bestellte Tür lässt sich nicht umdrehen. Dazu kommt die Frage, wie viel Luft unter dem Türblatt bleiben soll — bei Räumen mit Abluft oder einem dicken neuen Bodenaufbau ist das kein Detail, sondern eine bewusste Entscheidung.

